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Lakshmi oder Lakschmi (Sanskrit, f., लक्ष्मी, Lakṣmī „Glück, Schönheit, Reichtum“) ist die hinduistische Göttin des Glücks, der Liebe, der Fruchtbarkeit, des Wohlstandes, der Gesundheit und der Schönheit, nicht nur Spenderin von Reichtum, sondern auch von geistigem Wohlbefinden, von Harmonie, von Fülle und Überfluss, Beschützerin der Pflanzen. Sie ist die Shakti, die erhaltende Kraft Vishnus, und dessen Gemahlin. Für die Srivaishnavas ist sie die Vermittlerin zwischen Vishnu und den Menschen, die für ihren Anhänger Fürbitte bei ihrem Gemahl abhält. In den Pancatantras ist sie und nicht Vishnu Gegenstand höchster Verehrung. Dort führt der Gott die Befehle der Göttin aus, die als eigentliche Schöpferin des Universums auftritt. Sie wird durchweg mit positiven Eigenschaften in Verbindung gebracht und gilt als gütige und gnädige Göttin.
Quellen: de.wikipedia.org
== Lakshmi in den Veden == Schon die Veden berichten über Lakshmi, die Göttin der Schönheit. Dort war sie eher ein abstraktes Prinzip, die Personifikation von Glück und teilweise Unglück, sämtlicher Tugenden und positiver, günstiger, gewinnbringender Eigenschaften und besonders mit königlicher Autorität, Macht, Ansehen, Herrschaft und Würde verbunden. Der Rigveda beschreibt sie als Kissen oder Sitz des Herrschers. Dort war sie aber nicht mit Vishnu verbunden, sondern wurde wechselnd verschiedenen Göttern zugewiesen, beispielsweise dem Indra, dem Soma, dem Varuna, dem Surya oder dem Kubera. Häufig verlässt sie einen König für einen anderen, der dann all seine Macht, Tugenden und Würde verliert. Auch soll sie den „Dämonen“ Bali und Prahlada gedient und sie so zu wahrhaft großen Herrschern gemacht haben, bis sie sie wieder verließ und nichts mehr von deren Glanz übrigblieb. Am häufigsten galt sie als Frau des Indra, des vedischen Götterherrschers, dessen Königswürde unauflöslich mit Lakshmi verbunden war. Es heißt, dass Lakshmi Indra durch ihre bloße Gegenwart Fruchtbarkeit brachte und er es regnen ließ, wenn sie an seiner Seite war. Eines Tages verließ sie den Gott aber, der sie suchte und in vier Teile zerschnitt, da selbst er sie nur so halten konnte. Als ihre Schwester gilt Alakshmi, die Göttin des Unglücks. Ihre personifizierten Söhne sind Schlamm und Dünger, mit denen sie zusammenlebte. Sie war auch die Schutzgöttin der Bauern. Es heißt, dass sie sich in jeder tugendhaften Frau verkörpert.
Quellen: de.wikipedia.org
== Mythologie == Nach der Mythologie entstieg sie als eine von vierzehn Kostbarkeiten dem Milchozean, als dieser durch die Devas (Götter) und Asuras (Dämonen) unter Mitwirkung des Kurma auf der Suche nach Amrita (Trank, der unsterblich macht, Ambrosia) aufgeschäumt wurde. Dieser Mythos berichtet weiter, wie sie, dem Wasser entstiegen, sitzend in einer Lotusblüte (dem Symbol für Mutterschaft, Reinheit und Erleuchtung), Vishnu als Gatten erwählte. Die ganze Welt freute sich mit ihr über ihre Geburt, so wurde sie von den Rishis gepriesen und Gandharvas machten die Musik dazu. Der Ozean schenkte ihr eine Krone aus Blumen, die niemals verwelken. Selbst die großen Flüsse Indiens, wie der Ganges, bitten sie, in ihnen zu baden, um sie zu segnen. Von Lakshmi heißt es, dass sie nie lange an einem Ort verweilt und sich nicht halten lässt. Will man sie mit Gewalt besitzen und festhalten, so verlässt sie einen sofort. Die Dämonen versuchen, sie als Göttin des Wohlstandes nach ihrer Geburt zu binden und für sich in Anspruch zu nehmen, indem sie die Göttin auf ihren Kopf stellen. Doch die Göttin weigert sich, sie anzusehen und verlässt die Übeltäter sofort.
Quellen: de.wikipedia.org
Wird sie zusammen mit Vishnu als seine Gattin dargestellt, hat sie zwei Hände und ist stets von kleinerer Gestalt. Lakshmi ist meistens von goldener, manchmal auch roter Körperfarbe und wird als schöne, freundlich lächelnde Göttin vorgestellt. Abbildungen zeigen sie zusammen mit ihrem Gatten auf der großen Weltenschlange Ananta, wie sie zu seinen Füßen sitzt und sie massiert, oder auf dem Adlergott Garuda. Sie ist es, die den Gott nach seinem kosmischen Schlaf zwischen zwei Weltschöpfungsperioden weckt. Oftmals zeigt man sie mit Vishnu in intimen Momenten der Zärtlichkeit, wie sie beispielsweise ihr Knie auf sein Bein legt, auf seinem Schoß sitzt, wie sie sich anlächeln oder tief in die Augen sehen. Eine andere Abbildung in Badami, in der Vishnu auf einem hohen Stuhl thront, zeigt die Göttin auf dem Boden sitzend, die rechte Hand auf sein Knie legend, sich auf ihm abstützend. Sie verkörpert die devote, treue, liebende und gehorsame Ehefrau und gute Haushälterin, wie sie dem klassischen Ideal einer Hindu-Ehefrau entspricht. In diesem Sinne heißt es auch, dass sie für die Besucher des Jagannath-Tempels in Puri koche und die Speisen anschließend segne (prasad). Zeigt die Darstellung sie allein, hat sie meist vier Arme. Dann trägt sie in zwei Händen rote Lotosblüten, das Symbol höchster Wirklichkeit, während die anderen beiden die trostgebende sowie gebende Handstellung zeigen. Aus Letzterer rinnen Goldstücke, die meist als Geld interpretiert werden.
Quellen: de.wikipedia.org
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